Frei atmen, frei Denken, frei und gesund leben

Nachdem das Gericht in Wien den PCR Test für ungeeignet und die Maßnahmen die daraus gezogen wurden als wirkungslos, möchte ich mich zu der vermehrten Testung in Deutschland und zu den Auswirkungen der Nasenmasken aus rein medizinischer Sicht und mit 33 Jahren HNO-Erfahrung äußern. Ich betone, dass dies keinerlei politische Äußerungen sind.

Die vermehrte Testung und auch das Masken tragen, treffen auf einen äußerst sensiblen Bereich des Menschen, die Nasenatmung und die Mundatmung. Wir alle kennen den Niesreiz und den Würgereiz. Beide sind nicht willentlich steuerbar und dienen dazu, die Atemwege frei zu halten.

Die Nase ist nicht mit Plattenepithel, sondern mit Flimmerepithel ausgekleidet. Dieses hat die Aufgaben, alle Partikel welche sich dort ansammeln möglichst schnell in den Nasenrachen und in den Magen zu transportieren wo sie dann entsorgt werden. Dies funktioniert nur wenn ein kontinuierlicher Luftstrom durch die Nase möglich ist. Ist dieser gehemmt, so bleiben alle Krankheitserreger längere Zeit auf der Nasenschleimhaut und die Ansteckungsgefahr steigt deutlich an. Die Nasennebenhöhlen werden durch die Seitenabgänge nicht mehr richtig belüftet und dienen als Brutkästen für alle Keime.

Durch vermehrte Abstriche werden Mikroverletzungen gesetzt was zu den vermehrten Ansteckungen und Nasenbluten führt.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Nase das empfindlichste Zentrum des Stress Nerven Sympathikus ist. Akute Reizung des Sympathikus führt zu Panikreaktion, chronischer Reizung, dauerhafte Behinderung der Nasenatmung führt zu Engstellung aller kleinen Gefäße und die Gefahr für Hörsturz, Augen- und Herzinfarkten nimmt zu.

Das Einführen eines Abstrichstäbchens löst bei vielen Menschen und besonders bei Kindern extreme Angstreaktionen aus und ist schmerzhaft! Wenn dies zweimal in der Woche bei Kindern durchgeführt werden soll, kommt es auf Dauer zu Phobien. Lernen ist dadurch unmöglich!

Jeder HNO-Arzt weiß, dass die Nase circa 14-16 cm geradeaus bis zur Rachenhinterwand geht. Wenn ich sehe, dass senkrecht in Richtung Gehirn gestochert wird ist dies sicher ein grausamer Unsinn und Auslöser einer Verletzung. Unter diesen Aspekten sollte man nicht ausgebildetes Personal diese Eingriffe verbieten!

Bei jedem Eingriff muss, auch wenn er vom Arzt durchgeführt wird, eine ausreichende Aufklärung erfolgen. Diese Aufklärung muss vorher vom Patienten unterschrieben werden und bei Kindern von den Eltern.  Wird dies nicht durchgeführt handelt es sich um Körperverletzung.

Euer Docdi

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